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30. Juni 2026

𝐃𝐢𝐞 𝐧𝐞𝐮𝐞 𝐙𝐞𝐢𝐭 𝐛𝐞𝐠𝐢𝐧𝐧𝐭 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐦𝐢𝐭 𝐀𝐧𝐠𝐬𝐭. 𝐒𝐢𝐞 𝐛𝐞𝐠𝐢𝐧𝐧𝐭 𝐦𝐢𝐭 𝐄𝐫𝐢𝐧𝐧𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠.

In den vergangenen Monaten durfte ich an verschiedenen spirituellen Workshops teilnehmen. Dafür empfinde ich große Dankbarkeit, denn jeder Mensch bringt seine Erfahrungen mit und jeder Weg kann wertvolle Erinnerungen in uns wachrufen. Gleichzeitig durfte ich etwas beobachten, das mich tief bewegt hat. Immer wieder wurde davon gesprochen, dass technische Geräte, Strahlungen oder bestimmte äußere Einflüsse unsere Zellen schwächen, unser Energiefeld beschädigen oder unsere Schwingung herabsetzen würden. Dazu kommen Aussagen, man müsse sich ständig vor niederschwingenden Energien, bestimmten Orten oder anderen Menschen schützen. Ich respektiere jede Sichtweise. Doch meine eigene Erfahrung hat mich zu einer anderen Erkenntnis geführt.

Ich habe erkannt, dass dort, wo immer wieder von Schaden, Gefahr und Schutz gesprochen wird, bei vielen Menschen unbewusst Angst entsteht. Plötzlich wird das WLAN zum Feind. Der Funkturm löst Unsicherheit aus. Das Smartphone wird mit Sorge benutzt. Manche beginnen sogar, ständig zu überlegen, welche Energie ihnen schaden könnte oder welchem Menschen sie lieber aus dem Weg gehen sollten. Die Aufmerksamkeit richtet sich nicht mehr auf die eigene innere Kraft, sondern immer mehr auf mögliche Gefahren im Außen. Und genau dort beginnt für mich das eigentliche Problem. Nicht das Außen steht dann im Mittelpunkt, sondern die Angst davor.

Für mich beginnt die neue Zeit genau an diesem Punkt. Energie folgt der Aufmerksamkeit. Gedanken sind Schwingung. Gedanken sind Frequenz. Jeder einzelne Gedanke trägt eine Information in sich. Aus meiner spirituellen Erfahrung heraus empfinde ich es so, dass unser gesamtes System fortlaufend auf diese innere Ausrichtung antwortet. Wenn ich mich den ganzen Tag mit der Vorstellung beschäftige, etwas könne mir schaden, dann nähre ich genau diese Erfahrung in meinem eigenen Bewusstsein. Richte ich mich dagegen bewusst auf Vertrauen, Frieden, Liebe und Klarheit aus, verändert sich mein inneres Erleben grundlegend. Deshalb beginnt für mich jede Heilung zuerst im Bewusstsein und nicht im Kampf gegen das Außen.Man kann sich das wie einen Garten vorstellen. Der Boden entscheidet nicht, ob eine Blume oder ein Unkraut wachsen soll. Er lässt wachsen, was regelmäßig gegossen wird. Genauso empfinde ich unser Bewusstsein. Es folgt der Aufmerksamkeit. Was wir täglich nähren, gewinnt an Kraft. Deshalb frage ich mich nicht mehr, wovor ich mich schützen muss. Ich frage mich vielmehr, welche Gedanken ich heute nähren möchte. Denn genau diese Gedanken prägen die Frequenz, aus der ich mein Leben erfahre.

Für mich bedeutet das nicht, äußere Einflüsse zu leugnen oder Erfahrungen anderer kleinzureden. Es bedeutet vielmehr, mich daran zu erinnern, dass ich meinem Bewusstsein mehr Kraft gebe als meiner Angst. Ich entscheide, welcher Gedanke in mir Wurzeln schlagen darf. Ich entscheide, ob ich Vertrauen oder Sorge nähre. Genau darin liegt für mich die größte Eigenverantwortung und gleichzeitig die größte Freiheit.

Auch mein Verständnis von Dunkelheit hat sich vollkommen verändert. Für mich ist Dunkelheit nicht das Böse. Sie ist nicht der Gegenspieler des Lichtes. Die wahre Dunkelheit ist für mich das Unaussprechliche, der namenlose Ursprung, der stille Raum, aus dem alles hervorgeht und in den alles wieder zurückkehrt. Dort gibt es keine Trennung, keine Bewertung und keinen Kampf. Dort ist das reine Potenzial. Erst wenn das Herz seine eigene Verbundenheit vergisst, wird Dunkelheit als Angst, Trennung oder Leid erfahren. Nicht weil die Dunkelheit selbst dies wäre, sondern weil das Bewusstsein sich von seiner eigenen Liebe entfernt erlebt.Deshalb sehe ich auch das sogenannte dunkle Zeitalter nicht als Fehler. Für mich war es ein notwendiger Erfahrungsraum. Die Menschheit durfte die Erfahrung von Trennung machen, um sich wieder bewusst an ihre Einheit zu erinnern. Wir erkennen den Wert des Lichtes oft erst dann vollständig, wenn wir den Kontrast erlebt haben. Genau deshalb empfinde ich die Vergangenheit nicht als Gegner, sondern als einen Abschnitt der Erinnerung.

Für mich sind die Heiler der neuen Zeit deshalb nicht diejenigen, die den Menschen immer neue Gründe nennen, weshalb sie Angst haben oder sich schützen müssten. Sie erinnern den Menschen an seine innere Souveränität. Sie erinnern ihn daran, dass das Bewusstsein der Ursprung jeder Veränderung ist. Dass Liebe nicht nur ein Gefühl ist, sondern eine Frequenz. Dass Vertrauen eine Entscheidung ist. Und dass der tiefste Wandel immer dort beginnt, wo unsere Gedanken wieder klar, rein und auf das Leben ausgerichtet werden.

Vielleicht besteht die größte Erinnerung der neuen Zeit genau darin, dass wir aufhören dürfen, unsere Aufmerksamkeit ununterbrochen auf mögliche Gefahren zu richten. Vielleicht dürfen wir beginnen, unser Bewusstsein wieder auf das auszurichten, was wir wirklich erschaffen möchten. Denn dort, wo unsere Aufmerksamkeit verweilt, beginnt unsere Wirklichkeit zu wachsen. Und genau deshalb beginnt für mich jede Heilung mit einem einzigen Gedanken.

In Liebe,

Sandra Lumina 💞

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