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𝐒𝐜𝐡𝐰𝐚𝐫𝐳𝐦𝐚𝐠𝐢𝐞 𝐤𝐚𝐧𝐧 𝐧𝐮𝐫 𝐝𝐨𝐫𝐭 𝐰𝐢𝐫𝐤𝐞𝐧, 𝐰𝐨 𝐑𝐞𝐬𝐨𝐧𝐚𝐧𝐳 𝐯𝐨𝐫𝐡𝐚𝐧𝐝𝐞𝐧 𝐢𝐬𝐭

Immer wieder begegnen mir Menschen, die überzeugt sind, dass jemand Schwarzmagie gegen sie ausübt. Meine Wahrnehmung dazu ist eine andere.

Keine Energie besitzt aus sich selbst heraus Macht über einen Menschen. Ganz gleich, ob sie liebevoll oder destruktiv ausgesendet wird, sie sucht immer einen Resonanzpunkt. Sie sucht eine innere Frequenz, mit der sie in Verbindung gehen kann.Diese Resonanz kann sich beispielsweise in Angst, Ohnmacht, Schuldgefühlen, Selbstzweifeln, tiefen Verletzungen oder dem festen Glauben zeigen, dass man angreifbar ist.

Erst wenn ein solcher Andockpunkt vorhanden ist, kann sich die ausgesandte Energie mit dem Feld verbinden.

Ist das eigene Bewusstsein jedoch geklärt und sind diese Resonanzen transformiert, findet die Energie keinen Halt. Sie kann noch so oft ausgesendet werden, sie kann immer wieder in deine Richtung gerichtet werden, doch sie wird nichts finden, woran sie sich festhalten kann.

Jemand könnte hundert Rituale durchführen oder dir immer wieder destruktive Gedanken schicken. Wenn dein Feld keinen passenden Resonanzpunkt mehr trägt, bleibt diese Energie ohne Wirkung, weil sie keinen Anker findet.

Deshalb liegt der Weg nicht darin, sich ständig schützen zu wollen. Denn der Wunsch nach Schutz entspringt oft bereits der Annahme, dass etwas Macht über dich haben könnte.

Viel entscheidender ist die Frage: Gibt es in mir überhaupt noch etwas, woran diese Energie andocken könnte?

Wer glaubt, dass bei ihm schwarzmagisch gewirkt wird, darf sich deshalb vielleicht einmal in aller Ehrlichkeit fragen:

Welche Angst in mir wird gerade berührt?

Bin ich tief in meinem Inneren überzeugt, dass andere Macht über mich haben können?

Wo fühle ich mich noch klein, ausgeliefert oder ohnmächtig?

Welche alten Verletzungen oder Glaubenssätze tragen diese Erfahrung vielleicht mit?

Was darf ich in mir selbst noch erkennen, erlösen und in Liebe verwandeln?

Bin ich bereit, meine eigene Schöpferkraft vollständig anzunehmen?

Diese Fragen sind keine Schuldzuweisung. Sie sind eine Einladung, den Blick von außen nach innen zu richten. Denn genau dort beginnt die eigentliche Freiheit.

Ein einfaches Beispiel aus dem Alltag macht dieses Prinzip greifbarer:

Stell dir zwei Menschen vor. Beide werden von derselben Person massiv beleidigt.

Der erste Mensch trägt tief in sich den Glauben: Ich bin nicht gut genug. Die Worte treffen ihn mitten ins Herz. Er leidet tagelang darunter, zweifelt an sich und gibt den Worten Kraft.

Der zweite Mensch kennt seinen eigenen Wert. Er hört dieselben Worte, erkennt sie als Ausdruck des anderen Menschen und geht innerlich seinen Weg weiter. Die Beleidigung findet keinen Platz in seinem Inneren.Die Worte waren dieselben. Der Unterschied lag nicht im Sender, sondern in der Resonanz.

So verstehe ich auch jede andere Form von Energie. Nicht die ausgesandte Energie entscheidet über ihre Wirkung, sondern das, was ihr im Inneren begegnet.

Je klarer das eigene Bewusstsein wird, je mehr Ängste, Ohnmacht und alte Programme erlöst werden, desto weniger Andockpunkte bleiben bestehen. Irgendwann ist das Energiefeld so klar, dass destruktive Energien zwar ausgesendet werden können, aber keinen Ort mehr finden, an dem sie sich festhalten können.

Darin liegt für mich wahre Freiheit. Nicht im Kampf gegen Dunkelheit. Nicht im ständigen Bedürfnis nach Schutz. Sondern in der tiefen Erkenntnis, dass das eigene Bewusstsein der Schlüssel ist. Wo keine Resonanz mehr existiert, verliert jede destruktive Energie ihre Möglichkeit, Wirkung zu entfalten.

Licht & Liebe zu Dir,

Deine Sandra Lumina 💫

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