Mein energetischer Blick auf Deutschland und seine politischen Felder

Ich wurde in der letzten Zeit mehrmals darum gebeten, einmal energetisch in das politische Feld Deutschlands hineinzuschauen. Bisher hatte ich nicht das Bedürfnis, mich öffentlich tiefer damit auseinanderzusetzen, nun habe ich mich dazu entschieden, einmal ganz bewusst hineinzugehen und zu schauen, was sich mir zeigt. Und bevor ich überhaupt beginne, möchte ich eines ganz deutlich sagen: Ich gehöre keiner Partei an. Ich gehe auch nicht wählen. Ich gehöre mir selbst. Ich regiere mich in meinem Innersten selbst, und genau das bedeutet für mich Selbstermächtigung. Ich brauche keine äußere Instanz, die mir sagt, wer ich zu sein, was ich zu denken oder was ich wahrzunehmen habe. Ebenso möchte ich niemandem sagen, welche Partei er wählen oder nicht wählen soll. Was ich hier teile, ist meine persönliche energetische und spirituelle Wahrnehmung. Politische Programme, überprüfbare Tatsachen und rechtliche Bewertungen sind davon zu unterscheiden. Jeder Mensch darf selbst lesen, hinterfragen, fühlen und seine eigene Entscheidung treffen.

Wenn ich zunächst alle Parteien vollständig beiseitelasse und nur in das Feld Deutschlands hineingehe, nehme ich etwas sehr Starkes wahr. Deutschland erscheint mir wie ein pulsierender energetischer Knotenpunkt. Es fühlt sich an, als würden hier unterschiedliche Strömungen zusammenlaufen, sich verdichten und anschließend wieder weit nach außen bewegen. Besonders deutlich werde ich dabei in den Harz geführt. Dort zeigen sich mir die Leylines, die ich in meiner spirituellen Wahrnehmung als energetische Verbindungslinien der Erde sehe, wie ein großes Netz. Im Harz erscheint mir innerhalb dieses Netzes ein besonderer Knotenpunkt, dort bündelt sich etwas, und von dort sehe ich Bewusstseinsenergien wieder hinausströmen. Gleichzeitig wird mir Deutschland bildlich als ein „goldenes Land“ gezeigt. Damit meine ich keine Überhöhung Deutschlands gegenüber anderen Ländern. Es beschreibt für mich vielmehr eine energetische Funktion: Hier soll zunächst etwas sichtbar werden, sich ordnen und wieder an seinen Platz finden, bevor sich daraus eine größere Bewegung nach außen entfalten kann. Immer wieder zeigt sich mir dieselbe Abfolge: Klarheit, Ordnung, Öffnung und Verbindung. Ordnung bedeutet dabei nicht Kontrolle über Menschen. Wahre Ordnung entsteht für mich dort, wo etwas wieder an seinen stimmigen Platz zurückkehrt. Erst aus einer solchen Ordnung heraus kann wirkliche Einheit entstehen.

Wenn ich anschließend in das Feld der CDU und insbesondere zu Friedrich Merz gehe, verändert sich die Energie deutlich. Seine Seele zeigt sich mir als eine Art Wendepunkt-Seele, gleichzeitig kommt sehr deutlich das Wort „Täuschungsaufgabe“ in meine Wahrnehmung. Damit sage ich nicht, dass Friedrich Merz bewusst Menschen täuscht oder selbst eine solche spirituelle Aufgabe kennt. Ich beschreibe ausschließlich das Bild, das sich mir energetisch zeigt. Auf der sichtbaren politischen Ebene nennt die Bundesregierung unter anderem wirtschaftliche Stärke, stabile Finanzen, Sicherheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt als Schwerpunkte ihrer Politik. Energetisch fühlt sich dieses Feld für mich jedoch anders an. Es wirkt, als solle gerade eine mögliche Differenz zwischen dem, was im Außen gesagt wird, und dem, was Menschen in ihrem eigenen Leben wahrnehmen, eine tiefere Aufgabe erfüllen. Genau darin liegt für mich die Bedeutung dieser „Täuschungsaufgabe“: Nicht Täuschung als Selbstzweck, sondern Wahrheit erkennen zu lernen, indem der Mensch wieder selbst wahrnimmt und überprüft.

Die Seele von Friedrich Merz erscheint mir deshalb nicht einfach als eine Seele, die etwas „falsch“ macht. Ich nehme eine komplexere Funktion wahr. Reibung, politische Entscheidungen, gesellschaftlicher Druck und wahrgenommene Widersprüche können Menschen an einen Punkt bringen, an dem sie ihre eigene Wahrnehmung nicht länger nach außen abgeben möchten. Dann entstehen Fragen wie: Was nehme ich eigentlich selbst wahr? Was entspricht meiner Wahrheit? Wo liegt meine persönliche Grenze? Wann sage ich: Bis hierhin und nicht weiter? Genau dort sehe ich energetisch den Wendepunkt. Das bedeutet nicht, dass alle Menschen anschließend zu derselben politischen Antwort kommen müssen. Im Gegenteil. Die eigentliche Bewegung besteht für mich darin, dass der Mensch überhaupt wieder beginnt, selbst wahrzunehmen, selbst zu hinterfragen und selbst zu entscheiden. Darin liegt die Selbstermächtigung.

Bei der SPD öffnet sich ein wesentlich weicheres und zugleich älteres Feld. Zunächst nehme ich eine Energie wahr, die seit langer Zeit versucht, unterschiedliche gesellschaftliche Kräfte miteinander zu verbinden. Wenn ich tiefer hineingehe, erscheint darunter jedoch etwas wie eine Erinnerungsenergie. Als würde dieses Feld gefragt: Erinnerst du dich noch daran, für wen du ursprünglich sprechen wolltest? Ich sehe dabei den arbeitenden Menschen, Familien, Rentner, Menschen, die jeden Monat rechnen müssen, Pflegekräfte, Handwerker, Beschäftigte und Menschen, die trotz ihrer täglichen Leistung manchmal das Gefühl haben, politisch nicht wirklich gesehen zu werden. Auf der politischen Ebene stellt die SPD tatsächlich Arbeit, soziale Sicherheit, Renten, Entlastungen und gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Mittelpunkt verschiedener programmatischer Forderungen.

Energetisch liegt über diesem Feld für mich jedoch etwas wie ein Überhörtwerden und ein Verlust der eigenen Kontur. Es fühlt sich an, als hätte die SPD sehr lange versucht, zu vermitteln, auszugleichen, verschiedene Kräfte zusammenzuhalten und innerhalb unterschiedlichster Konstellationen mitzutragen. Dabei scheint ein Teil ihres ursprünglichen energetischen Kerns leiser geworden zu sein. Deshalb kommt bei mir sehr deutlich der Satz: „Erinnere dich daran, woher du kommst.“ Nicht als Rückkehr in eine vergangene Zeit, sondern als Rückkehr zum eigenen Wesenskern. Ich nehme bei der SPD deshalb weniger eine Durchbruchsenergie wahr als eine Wiederfindungsenergie. Ihre tiefere energetische Frage lautet für mich: Kann soziale Gerechtigkeit wieder etwas werden, das ein Mensch unmittelbar in seinem Leben spürt? Kann ich Menschen wieder erreichen, ohne ihnen zunächst erklären zu müssen, warum ich sie erreiche? Kann ich verbinden, ohne dabei meine eigene Identität zu verlieren? Wenn dieses Feld seinen ursprünglichen Kern wiederfindet, wird die Energie in meiner Wahrnehmung klarer. Findet es ihn nicht, verschwimmt es zunehmend zwischen anderen politischen Kräften.

Bei den Grünen öffnet sich wiederum ein ganz anderes Feld. Hier nehme ich sehr stark Veränderung, Zukunft, Transformation und Beschleunigung wahr. Diese Energie möchte nach vorne. Sie möchte Bestehendes verändern, teilweise sehr schnell. Energetisch liegt die Herausforderung dieses Feldes für mich jedoch genau in dieser Geschwindigkeit. Nicht jedes Bewusstseinsfeld bewegt sich gleich schnell. Wird Veränderung schneller vorangetrieben, als ein großer Teil der Menschen sie innerlich nachvollziehen oder mittragen kann, entsteht Gegendruck. Deshalb lautet die tiefere Lernbewegung, die sich mir bei den Grünen zeigt: Transformation darf den Menschen nicht verlieren. Veränderung kann kraftvoll sein, doch sie wird dauerhaft nur tragen, wenn Menschen nicht das Gefühl bekommen, sie müssten einem vorgegebenen Bewusstseinsweg folgen.

Bei den Grünen kommt zusätzlich sehr deutlich das Thema Freiheit innerhalb von Veränderung hinein. Ich nehme ein Feld wahr, das lernen möchte, dass eine Vision nicht automatisch zur Wahrheit eines jeden Menschen werden muss. Transformation braucht Raum, Erklärung und unterschiedliche Geschwindigkeiten. Energetisch fühlt sich dieses Feld deshalb wie eine Kraft an, die nicht nur fragen darf: Wo müssen wir hin?, sondern ebenso: Wie können Menschen selbst erkennen, welchen Weg sie mitgehen möchten? Dort liegt für mich die eigentliche Reifung dieser Energie. Nicht weniger Veränderung, sondern Veränderung, die den freien Willen des Menschen mit einbezieht.

Bei der Linken wird das Feld wieder anders. Hier zeigt sich mir sehr deutlich das Thema soziale Gerechtigkeit und Ungleichgewicht. Meine Wahrnehmung geht unmittelbar zu Menschen, die sich übersehen fühlen, die finanziell kaum noch Spielraum besitzen oder das Empfinden haben, dass Wohlstand und Möglichkeiten innerhalb einer Gesellschaft sehr ungleich verteilt sind. Energetisch besitzt dieses Feld für mich deshalb eine wichtige Spiegelaufgabe: Es zeigt dorthin, wo Menschen innerhalb eines gemeinschaftlichen Systems zurückbleiben. Es hält gewissermaßen einen Spiegel an die Stellen, an denen Gemeinschaft zwar ausgesprochen wird, aber noch nicht von allen Menschen gleichermaßen erfahren werden kann.

Gleichzeitig erscheint mir hier eine deutliche Lernbewegung. Aus dem Erkennen eines Ungleichgewichts darf nicht einfach eine neue Trennung entstehen. Wenn diejenigen mit wenig gegen diejenigen mit viel gestellt werden oder eine gesellschaftliche Gruppe zur Ursache des Leidens einer anderen erklärt wird, kann zwar ein bestehendes Ungleichgewicht sichtbar werden, die Energie der Trennung bleibt jedoch bestehen. Deshalb lautet die tiefere Bewegung dieses Feldes für mich: Gerechtigkeit herstellen, ohne neue Feindbilder zu erschaffen. Wahre Einheit bedeutet nicht, Unterschiede unsichtbar zu machen. Sie bedeutet, Ungleichgewichte sehen zu können, ohne den Menschen hinter einer gesellschaftlichen Kategorie zu verlieren.

Und erst danach führt mich meine Wahrnehmung sehr deutlich zur AfD. Hier verändert sich die Energie spürbar. Sie wird dichter, direkter und wesentlich stärker auf Grenze, Struktur, materielle Ordnung und Durchsetzung ausgerichtet. Besonders Sachsen-Anhalt erscheint mir dabei wie ein Spiegelraum. Ich nehme dieses Bundesland energetisch wie einen Ort wahr, an dem zunächst besonders deutlich sichtbar werden soll, was unter einer anderen politischen Ausrichtung tatsächlich geschieht. Der Osten und insbesondere Sachsen-Anhalt wirken in meiner Schau dadurch wie ein Spiegel für den Westen. Erst soll etwas sichtbar und erfahrbar werden, anschließend breitet sich die Resonanz weiter aus. Wenn dieser Spiegel gesetzt ist, sehe ich bildlich weitere energetische Tore im Westen aufgehen. Das ist für mich keine Vorhersage eines bestimmten Wahlergebnisses, sondern eine Bewusstseinsbewegung: Menschen schauen hin, vergleichen, hinterfragen und überprüfen ihre bisherigen Überzeugungen neu.

In diesem Feld nehme ich gleichzeitig eine sehr starke materielle Komponente wahr. Es geht um Sicherheit, Grenzen, Lebenshaltungskosten, Steuern, Energie, Migration und um das Bedürfnis, das unmittelbare Lebensumfeld wieder als geordnet wahrzunehmen. Gerade beim Thema Rückführung möchte ich genau unterscheiden. Die AfD fordert politisch die Rückführung vollziehbar ausreisepflichtiger Menschen und möchte insbesondere bei ausländischen Gefährdern, Extremisten und schweren Straftätern konsequenter vorgehen. Dazu gehören in ihren Forderungen unter anderem Gewalt-, Drogen- und Sexualdelikte sowie organisierte und Clankriminalität. Gleichzeitig erklärt die Partei selbst, dass deutsche Staatsbürger mit Migrationshintergrund nicht Teil ihres Remigrationskonzeptes seien. Das bedeutet allerdings nicht, dass ihre Rückführungsforderungen ausschließlich Straftäter betreffen, sie gehen darüber hinaus.

Energetisch ist diese Unterscheidung für mich wesentlich. Wenn ich von Ordnung spreche, sehe ich nicht den friedlich hier lebenden Menschen mit ausländischen Wurzeln, der arbeitet, seine Familie versorgt, vielleicht seit vielen Jahren oder Jahrzehnten hier lebt und längst Teil seines Umfeldes ist, als das Problem. Meine Wahrnehmung zieht vielmehr dorthin, wo Grenzen massiv überschritten werden, wo Gewalt geschieht, wo Menschen anderen ihre körperliche oder sexuelle Selbstbestimmung nehmen oder schwere Straftaten begehen. Gerade bei Gewalt- und Sexualstraftaten zeigt sich mir eine sehr klare Energie: Schutz, Grenze, Verantwortung und Konsequenz. Herkunft allein ist für mich kein Maßstab. Das Handeln eines Menschen und seine Herkunft sind zwei vollkommen unterschiedliche Dinge.

Auch beim Thema Rechtsextremismus möchte ich zwei Ebenen nicht miteinander vermischen. Energetisch nehme ich rund um die AfD ein enormes Massenbewusstseinsfeld wahr. Darin liegen Angst, Ablehnung, Zustimmung, Projektion, Wut, Hoffnung und ein starker Wunsch nach Veränderung gleichzeitig übereinander. Aus meiner spirituellen Wahrnehmung leite ich daraus jedoch keine rechtliche oder politikwissenschaftliche Einstufung ab. Eine solche Bewertung muss sich auf konkrete Aussagen, Handlungen und rechtliche Maßstäbe beziehen. Meine energetische Schau ist eine andere Ebene. Deshalb möchte ich weder eine amtliche Bewertung durch Spiritualität bestätigen noch sie durch Spiritualität widerlegen.

Wenn ich schließlich aus allen einzelnen Parteien wieder herausgehe und Deutschland als Ganzes betrachte, wird meine Wahrnehmung erneut weit. Keine dieser politischen Kräfte ist das Ganze. Die eine trägt Reibung, eine andere soziale Verbindung, eine andere Transformation, eine weitere Gerechtigkeit und wieder eine andere Grenze und Ordnung in das kollektive Feld. Keine Partei kann jedoch die eigene innere Führung eines Menschen ersetzen. Und deshalb möchte ich niemandem sagen, was er wählen, denken oder ablehnen soll. Selbstermächtigung bedeutet für mich gerade, auch meine Worte nicht ungeprüft zu übernehmen. Fühlt selbst. Hinterfragt selbst. Informiert euch selbst. Und entscheidet selbst.

Vielleicht liegt genau darin die tiefere Bewegung, die Deutschland gerade durchläuft. Nicht darin, irgendwann die eine äußere Instanz zu finden, die alles richtet, sondern darin, dass immer mehr Menschen beginnen, ihre Verantwortung zurückzunehmen. Was glaube ich eigentlich? Was weiß ich wirklich? Was habe ich lediglich übernommen? Was nehme ich selbst wahr, und was kann ich anhand konkreter Tatsachen überprüfen? Erwachen bedeutet für mich nicht, eine Masse zu verlassen, um anschließend der nächsten hinterherzulaufen. Erwachen bedeutet, die eigene Wahrnehmung zurückzunehmen und gleichzeitig offen genug zu bleiben, die eigene Sicht zu verändern, wenn sich etwas anderes zeigt.

Deshalb möchte ich mit genau dem enden, womit ich begonnen habe: Ich gehöre keiner Partei an. Ich gehe nicht wählen. Ich gehöre mir selbst. Diese Freiheit wünsche ich jedem Menschen. Nicht, dass wir alle dasselbe denken, sondern dass wir wieder selbst denken, selbst fühlen, selbst hinterfragen und aus unserer eigenen Klarheit heraus entscheiden. Wirkliche Einheit entsteht für mich nicht dadurch, dass Millionen Menschen dieselbe Meinung besitzen. Sie entsteht dort, wo unterschiedliche Menschen nebeneinander bestehen können, ohne einander wegen ihrer Unterschiede bekämpfen zu müssen. Vielleicht ist genau das die tiefere Ordnung, die sich mir hinter dem Bild des „goldenen Landes“ zeigt: nicht Gleichheit des Denkens, sondern Bewusstsein inmitten unserer Verschiedenheit.

🪽Eure Sandra Lumina🪽

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