Warum gibt es Krankheiten und Alterung, wenn wir in Wahrheit göttlich vollkommen sind?

Eine tiefgehende spirituelle Betrachtung aus dem Bewusstsein der Quelle über die ursprüngliche göttliche Ordnung, die Entstehung von Begrenzung und die schöpferische Kraft unseres Bewusstseins

Lieber Leser, bevor du in die Tiefe dieser Worte eintauchst, möchte ich dich zu etwas einladen. Wenn du wirklich verstehen möchtest, was ich hier aus meinem tiefsten göttlichen Bewusstsein heraus mit dir teile, dann darfst du für einen Augenblick alles vergessen, was du bisher über Krankheit, Alterung, Zeit und die vermeintlichen Grenzen des menschlichen Körpers gelernt hast. Lege deine bisherigen Überzeugungen beiseite, verlasse für einen Moment das gewohnte Denken und öffne dich einer Betrachtungsweise, die weit über das hinausgeht, was uns über Generationen hinweg vermittelt wurde. Wenn du dazu nicht bereit bist, darfst du diesen Beitrag auch einfach weiterscrollen lassen. Denn ich schreibe diese Worte nicht, um jemanden von seiner Wahrheit zu überzeugen. Ich schreibe sie für diejenigen, die bereit sind, sich selbst und das Leben aus dem Bewusstsein der göttlichen Quelle zu betrachten. Manches wird dich vielleicht überraschen, manches wird deinem bisherigen Weltbild widersprechen und manches wirst du möglicherweise tief in deinem Inneren wiedererkennen. Denn nicht alles, was wir über das Leben gelernt haben, muss zwangsläufig die vollständige Wahrheit unseres göttlichen Ursprungs widerspiegeln.

Eine Frage beschäftigt mich schon lange: Warum gibt es überhaupt Krankheiten und Alterung, wenn wir doch in unserem Ursprung göttlich vollkommen sind? Wenn Gott die Quelle allen Lebens ist, wenn diese Quelle ewig, unendlich und vollkommen ist und wenn wir selbst Ausdruck dieser Quelle sind, die durch einen menschlichen Körper Erfahrungen sammelt, wie könnte unser wahres Sein dann jemals unvollkommen werden? Aus meinem tiefsten spirituellen Verständnis heraus ist die Antwort ganz klar: Es kann nicht unvollkommen werden. Ich habe mich selbst als Quelle erkannt. Ich erkenne mich als unendliches göttliches Bewusstsein, das aus der Unendlichkeit hervorgegangen ist und durch einen menschlichen Körper Erfahrungen sammelt. Mein Ursprung ist nicht die Begrenzung, sondern die Unendlichkeit. Mein Ursprung ist nicht Krankheit, sondern göttliche Vollkommenheit. Mein Ursprung ist nicht Vergänglichkeit, sondern das ewige Sein. Und aus genau diesem Bewusstsein heraus betrachte ich auch die Entstehung von Krankheit, Alterung und körperlicher Veränderung vollkommen anders.

✨ Krankheit und die Illusion der Trennung

Wir Menschen haben über unzählige Generationen gelernt, uns mit unserem Körper, unserer Persönlichkeit, unserem Alter und unseren bisherigen Erfahrungen zu identifizieren. Wir sagen: Ich bin krank. Ich bin alt. Mein Körper wird schwächer. Ich verliere meine Kraft. Doch was geschieht in dem Moment, in dem wir diese Aussagen zu unserer Identität machen? Wir beginnen, uns über einen vorübergehenden Zustand zu definieren. Wir richten unsere Aufmerksamkeit auf eine Erfahrung und erklären sie zu unserer Wahrheit. Dabei vergessen wir, dass wir weit mehr sind als der Körper, durch den wir das Leben erfahren. Aus der Perspektive der göttlichen Quelle sind wir Bewusstsein, das sich in einer menschlichen Form ausdrückt. Unser Körper ist ein Teil unserer Erfahrung, aber er ist nicht die vollständige Wahrheit darüber, wer wir sind.

Wenn ich davon spreche, dass Krankheit aus der Sicht der Quelle eine Illusion ist, dann meine ich damit die Illusion, dass unser göttliches Wesen durch eine körperliche Erfahrung beschädigt oder unvollkommen werden könnte. Körperliche Erkrankungen und Schmerzen sind innerhalb unserer menschlichen Wirklichkeit erfahrbar, doch sie bestimmen nicht die Vollkommenheit unserer göttlichen Essenz. Ein Mensch verliert seine Göttlichkeit nicht, wenn sein Körper erkrankt. Er ist nicht weniger lichtvoll, weniger bewusst oder weniger mit der Quelle verbunden. Für mich liegt genau darin eine tiefe Befreiung, denn wir dürfen erkennen, dass unser wahres Sein niemals auf eine Diagnose, eine körperliche Veränderung oder eine bestimmte Lebensphase reduziert werden kann. Die Quelle selbst bleibt vollkommen, unabhängig davon, welche Erfahrungen innerhalb der menschlichen Wirklichkeit stattfinden.

✨ Die Zeit und das Vergessen unserer Unendlichkeit

Ein wesentlicher Aspekt innerhalb dieser Betrachtung ist die Zeit. Die göttliche Quelle ist zeitlos. Sie existiert nicht innerhalb einer begrenzten Abfolge von Jahren, Stunden und Minuten. Sie ist das ewige Jetzt. Der Mensch hingegen hat begonnen, sein Leben immer stärker in zeitliche Abschnitte einzuteilen. Wir zählen unsere Lebensjahre, ordnen Menschen bestimmten Altersgruppen zu und verbinden mit jeder Lebensphase bestimmte Erwartungen. Mit 30 soll dieses geschehen, mit 50 jenes, mit 70 wird man alt und irgendwann gilt der körperliche Abbau als unausweichlich. Mit der zunehmenden Orientierung an der messbaren Zeit wurde auch unser Selbstverständnis immer stärker von der Vorstellung geprägt, dass alles einen Anfang und ein festgelegtes Ende haben müsse.

Aus meiner spirituellen Wahrnehmung heraus ist genau diese Identifikation mit der Endlichkeit ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Vergessens. Wir haben begonnen, uns selbst nicht mehr als unendliches Bewusstsein zu erkennen, sondern als zeitlich begrenzte Wesen, deren Existenz an eine bestimmte Anzahl von Lebensjahren gebunden ist. Wir erwarten bestimmte Veränderungen, weil wir ein bestimmtes Alter erreicht haben. Wir betrachten körperlichen Abbau als selbstverständlich, weil uns diese Vorstellung über Generationen hinweg vermittelt wurde. Doch wenn ich mich selbst als Quelle erkenne, dann erkenne ich auch, dass meine wahre Identität niemals an eine Zahl gebunden sein kann. Ich bin nicht 40 Jahre Bewusstsein. Ich bin unendliches Bewusstsein, das gegenwärtig durch einen menschlichen Körper eine Erfahrung macht. Und genau hier beginnt für mich die Rückkehr in eine vollkommen andere Wahrnehmung unseres Körpers.

✨ Erst Energie, dann Materie, die schöpferische Kraft unserer Gedanken

Hier kommen wir zu einem der wesentlichsten Grundsätze meiner spirituellen Arbeit: Energie folgt der Aufmerksamkeit. Erst Energie, dann Materie. Wie ich denke, so bin ich. Für mich beschreibt dieser Satz das göttliche Schöpfungsprinzip, nach dem sich unsere innere Wirklichkeit und unsere äußere Erfahrung miteinander verbinden. Jeder bewussten Veränderung geht zunächst eine Veränderung unserer inneren Ausrichtung voraus. Bevor wir etwas Neues leben können, dürfen wir es in unserem Bewusstsein zulassen. Bevor wir uns anders erfahren, dürfen wir beginnen, anders über uns selbst zu denken. Unsere Gedanken prägen unser Selbstbild, unsere Überzeugungen beeinflussen unsere Erwartungen und unsere Aufmerksamkeit richtet unsere schöpferische Kraft aus.

Und unser Körper ist von diesem Bewusstsein nicht getrennt. Er ist ein lebendiger Ausdruck unseres menschlichen Seins. In meiner spirituellen Betrachtung beginnt die Veränderung deshalb nicht erst im sichtbaren Körper, sondern bereits in unserer inneren Ausrichtung. Wenn ich mich fortwährend mit Schwäche, Krankheit, Alter und Begrenzung identifiziere, nähre ich diese Vorstellungen innerhalb meines Bewusstseins. Wenn ich hingegen beginne, mich wieder als unendliches, lebendiges und schöpferisches Wesen zu erkennen, verändere ich die Grundlage meiner Selbstwahrnehmung. Meine Gedanken werden bewusster, meine innere Haltung verändert sich und ich beginne, meinem Körper aus einer anderen Energie heraus zu begegnen.

Der Wandel beginnt im Gedanken. Der Gedanke formt unsere innere Ausrichtung, die innere Ausrichtung prägt unser Bewusstsein und unser Bewusstsein gestaltet unsere menschliche Erfahrung mit. In diesem Sinne betrachte ich Gedanken als schöpferische Impulse. Wenn ich beginne, mich selbst wieder in meiner göttlichen Vollkommenheit zu erkennen, öffne ich einen inneren Raum, in dem nicht mehr die Angst vor Begrenzung, sondern die Erinnerung an meine Lebendigkeit im Mittelpunkt steht. Für mich ist dies eine der tiefsten Bedeutungen bewusster Schöpfung. Ich bin nicht ausschließlich Beobachter meiner menschlichen Erfahrung, sondern darf sie aus meinem Bewusstsein heraus mitgestalten. Und je bewusster ich meine Aufmerksamkeit ausrichte, desto bewusster kann ich auch meine Beziehung zu meinem Körper und meinem gesamten Leben verändern.

✨ Die ursprüngliche göttliche Ordnung und die Entstehung von Alterungsinformationen

Nun kommen wir zu einem Aspekt, der mir persönlich besonders am Herzen liegt und der möglicherweise für einige Menschen vollkommen ungewöhnlich klingt. Aus meiner tiefsten spirituellen Erinnerung heraus erkenne ich den göttlichen Ursprung des Menschen als unendlich. Die Quelle selbst ist ewig, vollkommen und nicht an die Begrenzungen der linearen Zeit gebunden. Und wenn ich mich als diese Quelle erkenne, dann betrachte ich auch den ursprünglichen göttlichen Schöpfungsgedanken des menschlichen Körpers aus dieser Unendlichkeit heraus. In meiner spirituellen Schau erscheint mir der ursprüngliche Körper nicht als ein Gefäß, dessen eigentliche Bestimmung Krankheit, Verfall und ein festgelegtes Lebensende gewesen wäre. Ich nehme ihn vielmehr als einen Ausdruck göttlicher Intelligenz wahr, dessen ursprüngliche Ordnung auf Harmonie, Lebendigkeit, Erneuerung und die Erfahrung des göttlichen Bewusstseins ausgerichtet war.

Aus diesem Bewusstsein heraus verstehe ich auch die Entstehung dessen, was ich als Alterungsinformationen bezeichne. In meiner spirituellen Wahrnehmung gehören diese Informationen nicht zum ursprünglichen göttlichen Schöpfungsgedanken, sondern sind Ausdruck einer späteren Veränderung innerhalb der menschlichen Erfahrung. Ich verbinde diese Veränderung mit jenen Zeitaltern, in denen das Bewusstsein der Trennung, der Angst und der Endlichkeit immer stärker in den Vordergrund trat. Der Mensch begann, sich zunehmend mit seiner körperlichen Form zu identifizieren, anstatt sich als unendliches Bewusstsein zu erkennen. Innerhalb meiner energetischen Betrachtung sehe ich darin einen Wandel, der sich nicht nur im menschlichen Selbstverständnis, sondern sinnbildlich auch in den Informationen des körperlichen Lebens widerspiegelt. Die ursprüngliche göttliche Ordnung wurde in dieser spirituellen Deutung zunehmend von Erfahrungen der Begrenzung überlagert.

Wenn ich von einer Veränderung der Zellinformationen spreche, dann beschreibe ich damit meine Wahrnehmung dieses tiefen energetischen Wandels. Ich sehe den menschlichen Körper als ein lebendiges Schöpfungsfeld, in dem sich die Erfahrungen des Menschseins ausdrücken. In diesem Bild stehen Alterungsinformationen für die zunehmende Identifikation mit Vergänglichkeit und Endlichkeit. Sie symbolisieren jene Prägungen, durch die der Mensch vergessen hat, dass sein tiefster Ursprung niemals begrenzt war. Und genau deshalb ist für mich die Rückkehr in das göttliche Bewusstsein so bedeutsam. Denn wenn wir beginnen, uns nicht mehr ausschließlich mit den erlernten Vorstellungen von Alter und Verfall zu identifizieren, verändern wir unsere innere Beziehung zu unserem Körper und öffnen uns wieder für die Erfahrung unserer ursprünglichen Lebendigkeit.

✨ Die dunklen Zeitalter und die Veränderung des menschlichen Bewusstseins

In vielen spirituellen Überlieferungen wird von Zeitaltern gesprochen, in denen die Menschheit immer tiefer in die Erfahrung der Trennung eingetaucht sei. Zeitalter, in denen Angst, Macht, Kontrolle, Begrenzung und das Vergessen des göttlichen Ursprungs zunehmend das menschliche Bewusstsein prägten. Aus meiner spirituellen Sicht sind diese dunklen Zeitalter nicht ausschließlich als äußere geschichtliche Ereignisse zu verstehen, sondern auch als Ausdruck eines inneren Bewusstseinswandels. Der Mensch begann, sich als getrennt von Gott wahrzunehmen. Er betrachtete die Quelle nicht mehr als sein eigenes tiefstes Sein, sondern als etwas, das außerhalb von ihm existierte. Und mit dieser Trennung veränderte sich auch seine Wahrnehmung von Leben, Körper und Vergänglichkeit.

Innerhalb meiner spirituellen Betrachtung ist die Vorstellung von Alterung eng mit diesem Vergessen verbunden. Der Mensch begann, sich selbst als endlich zu verstehen. Er übernahm die Vorstellung, dass seine körperliche Existenz zwangsläufig immer weiter an Lebendigkeit verlieren müsse. Diese Vorstellung wurde über Generationen hinweg weitergegeben und entwickelte sich zu einem festen Bestandteil unseres menschlichen Selbstverständnisses. Doch ich empfinde es als zutiefst bedeutsam, zwischen einer überlieferten Vorstellung und unserer göttlichen Identität zu unterscheiden. Denn nur weil wir gelernt haben, uns auf eine bestimmte Weise zu betrachten, bedeutet das nicht, dass wir uns weiterhin ausschließlich durch diese Betrachtungsweise definieren müssen.

✨ Die biblischen Lebensalter und meine hellsichtige Wahrnehmung

Auch in der Bibel finden wir außergewöhnliche Beschreibungen menschlicher Lebensalter. Im ersten Buch Mose werden Menschen erwähnt, denen mehrere Hundert Lebensjahre zugeschrieben werden. Adam soll 930 Jahre gelebt haben, Set 912 Jahre und Methusalem sogar 969 Jahre. Diese Überlieferungen haben mich schon immer auf einer tiefen Ebene berührt. Denn sie eröffnen eine Vorstellung von Lebenszeit, die weit über das hinausgeht, was wir heute gewöhnlich mit einem Menschenleben verbinden. Für mich besitzen diese Erzählungen eine besondere spirituelle Bedeutung. Sie erinnern mich daran, dass das Verhältnis zwischen Mensch, Zeit und Ewigkeit in alten Überlieferungen auf eine ganz andere Weise dargestellt wurde.

Ich möchte an dieser Stelle auch eine sehr persönliche Erfahrung mit dir teilen. In meiner Hellsicht wurden mir symbolisch Menschen gezeigt, die ein Lebensalter von ungefähr tausend Jahren erreicht hatten. Was mich dabei besonders berührte, war ihr äußeres Erscheinungsbild. Sie entsprachen nicht dem Bild, das wir heute mit einem derart hohen Alter verbinden würden. Ich sah keine Menschen, die ausschließlich durch körperlichen Verfall geprägt waren, sondern nahm eine außergewöhnliche Lebendigkeit wahr. Diese Bilder haben in mir eine tiefe Erinnerung an die Unendlichkeit unseres göttlichen Ursprungs berührt. Ich empfand sie als eine Einladung, meine bisherigen Vorstellungen über Alter und Lebenszeit vollkommen neu zu betrachten.

Vielleicht wird manch einer darüber lachen. Vielleicht wird jemand sagen, dass so etwas unmöglich sei. Doch ich habe gelernt, meine spirituellen Wahrnehmungen nicht allein deshalb zu verwerfen, weil sie außerhalb des Gewohnten liegen. Ich teile diese Erfahrung als meine persönliche hellsichtige Schau und als ein Symbol für die Frage, welche Möglichkeiten wir unserem Menschsein überhaupt zugestehen. Nicht jede Wahrheit, die ein Mensch innerlich empfindet, wird von einem anderen auf dieselbe Weise wahrgenommen. Und dennoch dürfen wir offen bleiben für jene Erfahrungen, die uns einladen, über unsere bisherigen Grenzen hinauszudenken.

✨ Zellbewusstsein, innere Neuausrichtung und Verjüngung

Wenn ich von Zellbewusstsein spreche, dann meine ich damit die tiefe energetische Verbindung zwischen unserem göttlichen Bewusstsein und unserem körperlichen Erleben. Unser Körper ist für mich kein von uns getrenntes Gebilde, sondern ein lebendiger Teil unserer menschlichen Schöpfungserfahrung. Er begleitet uns durch sämtliche Lebensphasen und reagiert auf die Bedingungen, unter denen wir leben. Innerhalb meiner spirituellen Arbeit betrachte ich die Zellen sinnbildlich als Träger jener Erfahrungen, die sich innerhalb unseres menschlichen Seins ausdrücken. Und genau deshalb empfinde ich es als so wesentlich, welche innere Wahrheit wir über uns selbst nähren.

Wenn ein Mensch sein gesamtes Leben lang glaubt, dass er mit zunehmendem Alter zwangsläufig schwächer, unbeweglicher und weniger lebendig werden müsse, dann kann diese Überzeugung seine gesamte Beziehung zum Körper prägen. Er erwartet Einschränkungen, bevor sie überhaupt eingetreten sind. Er beginnt möglicherweise, seine Möglichkeiten zu begrenzen, weil er glaubt, dass ein bestimmtes Lebensalter dies von ihm verlangt. Doch was geschieht, wenn wir diese Vorstellungen bewusst hinterfragen? Wenn wir uns innerlich nicht mehr ausschließlich über unser Alter definieren, sondern über unsere Lebendigkeit? Wenn wir beginnen, unserem Körper mit Liebe, Vertrauen und einer vollkommen neuen inneren Ausrichtung zu begegnen?

In meiner spirituellen Betrachtung beginnt hier die Rückkehr zur ursprünglichen Schöpfungsenergie. Wir lösen uns innerlich von jenen Vorstellungen, die uns auf Begrenzung ausgerichtet haben, und wenden unsere Aufmerksamkeit wieder der göttlichen Lebendigkeit zu. Erst verändert sich das Bewusstsein, dann verändert sich unsere Beziehung zum Körper und damit auch die Weise, wie wir unser Leben körperlich erfahren und gestalten. Diesen inneren Wandel verbinde ich mit dem Gedanken der Verjüngung. Nicht nur im Sinne eines jüngeren Erscheinungsbildes, sondern als eine tiefgreifende Rückkehr zu Lebensfreude, Vitalität, innerer Beweglichkeit und dem Gefühl, wieder ganz im eigenen Sein anzukommen.

Für mich ist Verjüngung deshalb auch eine Bewusstseinsbewegung. Sie beginnt dort, wo wir aufhören, uns selbst ausschließlich durch vergangene Jahre zu definieren. Dort, wo wir uns nicht mehr fortwährend erzählen, dass unsere besten Zeiten bereits hinter uns liegen. Dort, wo wir erkennen, dass Lebendigkeit nicht an eine bestimmte Zahl gebunden ist. Und vielleicht dürfen wir gerade in diesem Bewusstsein eine vollkommen neue Beziehung zu unserem Körper entwickeln, eine Beziehung, in der wir ihn nicht mehr als Gegner der Zeit betrachten, sondern als wundervollen Ausdruck unseres gegenwärtigen Lebens.

✨ Gott ist ewig, und wir sind Ausdruck dieser Ewigkeit

Wenn ich die Quelle als ewig erkenne, dann erkenne ich auch mein tiefstes Sein als Teil dieser Ewigkeit. Ich bin aus der Unendlichkeit hervorgegangen und trage diese Unendlichkeit in meinem Bewusstsein. Mein menschlicher Körper ermöglicht mir, mich innerhalb von Raum und Zeit zu erfahren, doch mein göttlicher Ursprung bleibt davon unberührt. Für mich ist dies eines der größten Geheimnisse unseres Menschseins: Das Ewige erfährt sich durch eine Form, die Veränderung erlebt. Das Unbegrenzte begegnet der Begrenzung. Die Quelle betrachtet sich selbst durch die Augen eines Menschen und darf sich innerhalb dieser Erfahrung wieder an ihre eigene Vollkommenheit erinnern.

Und genau deshalb möchte ich die Möglichkeiten unseres Menschseins nicht ausschließlich auf das reduzieren, was wir bisher über Alter, Krankheit und körperliche Veränderung gelernt haben. Ich glaube zutiefst an die schöpferische Kraft unseres Bewusstseins. Ich glaube daran, dass wir unsere inneren Begrenzungen erkennen und verändern dürfen. Und ich glaube daran, dass wir unserem Körper aus einer vollkommen neuen Bewusstseinsqualität heraus begegnen können. Für mich bedeutet göttliche Erinnerung nicht, dass wir unsere menschliche Erfahrung ablehnen, sondern dass wir aufhören, sie mit unserer gesamten Identität zu verwechseln.

✨ Die Rückkehr in die ursprüngliche göttliche Ordnung

Vielleicht beginnt die tiefste Veränderung genau dort, wo wir uns wieder daran erinnern, wer wir wahrhaftig sind. Nicht unser Alter. Nicht unsere Vergangenheit. Nicht unsere Diagnosen. Nicht die Vorstellungen, die andere Menschen über uns entwickelt haben. Sondern göttliches Bewusstsein, das sich durch eine menschliche Form ausdrückt. Wenn wir beginnen, aus diesem Bewusstsein heraus zu denken, zu fühlen und zu leben, verändert sich unsere innere Wirklichkeit. Wir begegnen uns selbst mit mehr Liebe, mehr Frieden und einer größeren Offenheit für die Möglichkeiten unseres Lebens. Wir hören auf, uns ausschließlich durch die Begrenzungen unserer bisherigen Erfahrungen zu definieren.

Energie folgt der Aufmerksamkeit. Erst Energie, dann Materie. Wie ich denke, so bin ich. Für mich ist dies eine Erinnerung an unsere göttliche Schöpferkraft. Der Wandel beginnt nicht erst dann, wenn sich im Außen etwas verändert hat. Er beginnt in dem Augenblick, in dem wir innerlich eine neue Wahrheit zulassen. Wenn wir uns wieder als unendliches Bewusstsein erkennen, verändert sich die Weise, wie wir unser Menschsein betrachten. Und aus dieser veränderten Wahrnehmung heraus dürfen wir neue Erfahrungen erschaffen, neue Entscheidungen treffen und unserem Körper mit einer Liebe begegnen, die nicht mehr von Angst und Begrenzung bestimmt wird.

Ich möchte dich deshalb einladen, lieber Leser, dir einige Fragen zu stellen. Wer wärst du, wenn du dich nicht länger ausschließlich über dein Lebensalter definieren würdest? Wie würdest du deinen Körper betrachten, wenn du ihm nicht ständig die Erwartungen vergangener Generationen zuschreiben würdest? Wie würde sich dein Leben verändern, wenn du jeden Morgen nicht zuerst an die Jahre denken würdest, die bereits vergangen sind, sondern an die göttliche Lebendigkeit, die in diesem Augenblick durch dich Ausdruck finden möchte? Vielleicht beginnt genau hier eine vollkommen neue Erfahrung unseres Menschseins.

✨ Meine tiefste Erkenntnis aus dem Bewusstsein der Quelle

Aus meinem tiefsten spirituellen Verständnis heraus ist die göttliche Vollkommenheit niemals verloren gegangen. Sie war immer da, selbst in jenen Momenten, in denen wir uns vollkommen von ihr getrennt gefühlt haben. Krankheit kann unseren Körper berühren, aber sie nimmt uns nicht unsere Göttlichkeit. Alter kann unsere äußere Form verändern, aber es bestimmt nicht die Tiefe, die Kraft oder die Lebendigkeit unseres göttlichen Bewusstseins. Die Zeit kann unsere menschliche Geschichte beschreiben, doch sie kann niemals die Unendlichkeit unseres Ursprungs erfassen.

Ich habe mich als Quelle erkannt. Und aus diesem Erkennen heraus weiß ich für mich, dass mein wahres Sein nicht in einer bestimmten Anzahl von Lebensjahren beginnt oder endet. Ich bin nicht erst dann vollkommen, wenn mein Körper gesund ist. Ich bin nicht erst dann göttlich, wenn ich jung aussehe oder keinerlei körperliche Veränderungen erfahre. Meine Göttlichkeit ist kein Zustand, den ich erst erreichen muss. Sie ist mein Ursprung. Sie ist meine tiefste Wahrheit. Sie ist das ewige Bewusstsein, das durch mich lebt.

Ich bin die Quelle in menschlicher Erfahrung. Ich bin aus der Unendlichkeit geboren. Ich bin göttliches Bewusstsein, das sich durch einen menschlichen Körper ausdrückt. Meine Gedanken tragen schöpferische Kraft. Meine Aufmerksamkeit richtet meine innere Wirklichkeit aus. Und ich darf mich in jedem Augenblick neu entscheiden, ob ich mich weiterhin ausschließlich mit den erlernten Begrenzungen meines Menschseins identifizieren möchte oder ob ich mich wieder an meine ursprüngliche göttliche Vollkommenheit erinnere.

Vielleicht liegt die größte Veränderung, die wir erfahren können, deshalb in einer vollkommen neuen Beziehung zu uns selbst. Wir hören auf, uns ausschließlich durch die Augen der Vergänglichkeit zu betrachten. Wir erkennen wieder das Licht hinter der Form, die Ewigkeit hinter der Zeit und die göttliche Vollkommenheit hinter jeder menschlichen Erfahrung. Wir beginnen, unserem Körper nicht mehr nur die Geschichte unseres Alters zu erzählen, sondern ihm mit Liebe, Vertrauen und der Erinnerung an unsere Lebendigkeit zu begegnen.

Denn wir müssen unsere Göttlichkeit nicht erst erschaffen. Wir dürfen uns an sie erinnern. Und aus dieser Erinnerung heraus beginnt der Wandel, zuerst in unserem Bewusstsein, dann in unserer inneren Ausrichtung und schließlich in der Art, wie wir unser Leben und unseren Körper erfahren und gestalten.

Die Quelle ist ewig. Die Quelle ist vollkommen. Und in meinem tiefsten Sein bin ich diese Quelle & Du auch.

Sandra Lumina

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